Songtexte von Das Blaue vom Himmel
Texte zum Mitsingen
1. Es geht los!
Wir haben alles eingepackt, und wir sind bereit
Der Weg der vor uns liegt ist weit
Wir haben lang gewartet auf diesen Augenblick
Und werfen einen letzten Blick zurück
Die Türen schließen und wir schnallen uns an
Von nun an geht es nur noch voran
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
Die Linien auf der Straße ziehen an uns vorbei
Wir geben richtig Gas, der Weg ist frei
Und jede Schikane meistern wir gekonnt
Wir sind auf dem Weg zum Horizont
Die Schallmauer durchbrechen wir nur knapp
Die Maschine hebt vom Boden ab
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
Wir steigen immer höher und die Welt wird klein
Der Himmel gehört uns ganz allein
Unter uns die Wolken, soweit man sehen kann
Die helle warme Sonne strahlt uns an
Wir fliegen dreimal schneller als der Schall
Und überm Himmel schießen wir ins All
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
Es geht los, endlich los
Irgendwohin – die Welt ist groß
2. Kann ich schon
Witz erzählen, Nummer wählen
Nudeln garen, Fahrrad fahren (kann ich schon, kann ich schon)
– das kann ich schon
Schleife binden, Freunde finden
Rückwärts laufen, Brötchen kaufen (kann ich schon, kann ich schon!)
Kann ich alles schon
Nüsse knacken, Kräuter hacken
Kuchen backen, Tasche packen
Kann ich schon
Refrain:
Das hab ich schon geschafft
Ich hab schon so viel geschafft
Und es wird mehr, immer mehr
Und was ich noch nicht kann, lern’ ich irgendwann
Seilspringen, Lieder singen
Geld bezahlen, Bilder malen (kann ich schon, kann ich schon!)
– das kann ich schon
Heimlich naschen, Hände waschen
Zettel lochen, Kaffee kochen (kann ich schon, kann ich schon)
Kann ich alles schon...
Sich vertragen, Danke sagen
Höflich fragen, Tüten tragen
Kann ich schon
Refrain
Steine stemmen, Haare kämmen
Hose bügeln, Pferde striegeln, kann ich schon
– das kann ich schon
Listig lachen, Betten machen
Rechnen lernen, Fleck entfernen, kann ich schon
Kann ich alles schon
Streit vermeiden, Sich verkleiden
Leise leiden, Pappe schneiden
Kann ich schon
Refrain
Balancieren, Brote schmieren
Sich verneigen, Vogel zeigen
Aufrecht gehen, Spaß verstehen
Po abwischen, Karten mischen
Namen schreiben, Angst vertreiben
Ruhig bleiben, Käse reiben
Kann ich schon
Refrain
3. Ferien
Ich packe meinen Koffer, hinein kommt allerhand
Ein Handtuch, Badehose und ´ne Milch gegen Sonnenbrand
Taucherbrille, Schnorchel, Luftmatratze und ´n Wasserball
Bestens ausgerüstet bin ich auf jeden Fall
Ferien – bald geht es los, ich freue mich so sehr
Ferien am Meer
Ferien – das letzte Mal ist schon so lange her
Ferien am Meer
Sonnenhut, Sandalen und ´ne Fotokamera
Ein Tourist im Urlaubsland ist so sofort erkennbar
Bademantel, Sonnenschirm und das Schlauchboot allemal
Das nehm´ ich mit, das passt schon rein, wie ist mir egal
Ferien – bald geht es los, ich freue mich so sehr
Ferien am Meer
Ferien – das letzte Mal ist schon so lange her
Ferien am Meer
Wo soll es hingehen, die Entscheidung fällt uns schwer
So viele schöne Ziele und alle nah am Meer
Nord- oder Ostsee, das wär’ o.k.
Von mir aus in die Berge, Wiesen, Wald und See
Doch mir wär´s schon lieber, wir nehmen den nächsten Flieger
Ab in den Süden und ans Meer
Ferien – bald geht es los, ich freue mich sehr
Ferien am Meer
Ferien – das letzte Mal ist schon so lange her
Ferien am Meer
Ferien – sechs Wochen und wenn’s geht noch mehr
Ferien am Meer
Ferien – oh, wenns doch bloß für immer wär’
Ferien am Meer
4. Herr Dröge
Mein Lehrer, Herr Dröge steht vorne an der Tafel
Eigentlich ist er gar nicht blöde, doch etwas ja das stört
Er hat eine Stimme, die bohrt sich immer tiefer
In mein Ohr, jedes Wort, wenn er mir was erklärt
Nein, Nein, Nein ich schlaf gleich ein
Nein, Nein, Nein das darf nicht sein
Nein, Nein, Nein und gute Nacht
Halt’ mich doch mal jemand wach...
Er redet und redet von Formeln und von Zahlen
Ich werde furchtbar müde und bete, dass ich nicht
Das Pausenklingeln überhör’ oder mich erschrecke
Darum habe ich mein Matheheft auch mitten vorm Gesicht
Nein, Nein, Nein ich schlaf gleich ein
Nein, Nein, Nein das darf nicht sein
Nein, Nein, Nein und gute Nacht
Halt’ mich doch mal jemand wach...
(gesprochen):
Auch für das Multiplizieren gibt es ein einfaches schriftliches Verfahren, mit dem man Aufgaben rechnen kann, die man im Kopf nicht rechnen könnte. Beispiel: Wie viel ist 38 mal 17? Zum schriftlichen Multiplizieren muss man zuerst einmal die Rechnung schreiben und unterstreichen. Dann multipliziert man die erste Ziffer der rechten Zahl mit der letzten Ziffer der linken Zahl und schreibt die Einer des Ergebnisses unter die erste Ziffer der linken Zahl...
Irgendwie finde ich Schule ja ganz super
Wenn Herr Dröge nicht so öde mit tiefer Stimme spricht
Dazu muss ich noch sagen, dass ausgerechnet Mathe
Nicht gerade eines meiner Lieblingsfächer ist
Nein, Nein, Nein ich schlaf gleich ein
Nein, Nein, Nein das darf nicht sein
Nein, Nein, Nein und gute Nacht
Halt’ mich doch mal jemand wach...
Siebzig mal drei ist kein Problem
Das geht im Schlaf: Zweihundertzehn
Zwölf mal neun, selbst in der Nacht
Ist hundertacht
Selber rechnen hält mich wach...
5. Dasisjaabernumaso
Mama und Papa gehen morgens ins Büro
Sie müssen arbeiten geh’n
Und ich frage mich, wieso
Von Montag bis Freitag verdienen sie Geld
Und dann ist Wochenende
Was mir viel besser gefällt
Fünf Tage für die Arbeit und für’s Wochenende zwei
Es wär’ doch besser umgekehrt: Fünf Tage hat man frei...
Mama und Papa haben mich gefragt
Was ich mal werden will
Und ich hab’ ihnen gesagt
Indianer oder Präsident oder Nixe oder Scheich
Doch das scheint schwierig zu sein
Das ist alles nicht so leicht
Wenn ich was nicht verstehen kann,
Und ich wissen will, wieso,
Ist die Antwort irgendwann
Dasisjaabernumaso!
Wieso so, wieso genau so?
Wieso muss es bloß so sein? (dasisjaabernumaso)
Wieso eigentlich so, wieso so?
Muss es denn sowieso so sein? (dasisjaabernumaso)
Mama und Papa erklären mir wie
Die Dinge sind, wie sie sind
Und manche ändern sich nie
Aber heimlich denk’ ich mir, irgendwann bin ich groß
Und mächtig und reich
Und dann leg’ ich richtig los.
Als König mach ich alles so, wie’s richtig für mich wär’
Doch leider leider bin ich ja noch nicht mal Millionär...
Wieso so, wieso genau so?
Wieso muss es bloß so sein? (dasisjaabernumaso)
Wieso eigentlich so, wieso so?
Muss es denn sowieso so sein? (dasisjaabernumaso)
6. Gemein!
Wenn ich so richtig schön spiel’
Ruft Mama: Komm mal sofort!
Wenn ich von ihr mal was will
Ist „Gleich!“ ihr Lieblingswort
Das ist gemein!
Mein Bruder hat was gebaut
Ich habe nur so geträumt
Nur beim Bauen zugeschaut
Und allein aufgeräumt
Das ist gemein,
Warum muss es immer bloß so ungerecht sein, warum?
Richtig gemein,
Warum immer, immer ich, das kann doch nicht sein, warum?
Mein Lehrer hält mich für doof
Ich hab das so im Gefühl
Er schickt mich ’runter in’n Hof
Er meint, ich frage zuviel
Das ist gemein!
Du hast gewonnen gegen mich
Und geschummelt dabei
Vier Kugeln Eis gab’s für Dich
Für mich natürlich nur drei!
Das ist gemein,
Warum muss es immer bloß so ungerecht sein, warum?
Richtig gemein,
Warum immer, immer ich, das kann doch nicht sein, warum?
Das ist gemein,
Warum muss es immer bloß so ungerecht sein, warum?
Richtig gemein,
Warum immer, immer ich, das kann doch nicht sein!
7. Timbotamboleo
Heute gehe ich mit Mama
Einkaufen im Supermarkt
Daraus wird schon gerne mal ein Drama
Jedenfalls hat sie das so gesagt
Wir haben einen Einkaufszettel
Und ein Portemonnaie voll Geld
Heute gibt’s auch kein Gebettel
Ich bin auf Timbotamboleo eingestellt
Ich bin Einkaufswagenfahrer, so viel ist schon mal klar
die Schiebetüren öffnen sich, und endlich sind wir da
Kaufst du nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Timbotamboleo
Krieg’ ich nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Tibmotamboleo
Im Supermarkt bekomm ich immer leicht Durst
’Ne kühle Cola wär’ jetzt optimal
Mama zieht gleich los in Richtung Fleischwurst
Und ich bieg ab zum Gummibärenregal
Ich glaub ich pack noch Kaugummi und Schokokekse ein
Der Timbotamboleo wird meine Rettung sein
Kaufst du nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Timbotamboleo
Krieg’ ich nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Tibmotamboleo
Einkaufen ist super, einfach klasse
Es gibt so vieles, was man haben kann
Im Supermarkt vorne an der Kasse
Fang ich den Timbotamboleo einfach an
Timbo, Timbotamboleo
Timbo, Timbotambo hey
Timbo, Timbotamboleo
Timbo, Timbotambo hey
Kaufst du nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Timbotamboleo
Krieg’ ich nicht das was ich will, dann tanz’ ich dir den
Timbotamboleo, Tibmotamboleo
8. Stuntman
4000 Meter im freien Fall
Sekunden später durch den Feuerball
Dafür hast Du hart trainiert
Bisher ist dir auch nichts passiert
Für jeden Auftritt bist Du bereit
Du bist top-fit und mit Sicherheit
Schaffst Du den Sprung vom LKW
Durch Kugelhagel in den See
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Die Gefahr ist Dein Leben jeden Tag
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Die Gefahr ist Dein Leben, Du brauchst das Risiko
Wenn’s für den Filmstar zu gefährlich ist
Wird einem schnell klar, dass Du dran bist
Jemand der seinen Job über alles liebt
Der auch wenn’s brenzlig wird immer alles gibt
Du bist ein Double, niemand kennt Dein Gesicht
Der ganze Jubel gilt dir nicht
Und wenn ein Filmstar mir auch gut gefällt
Für mich bist Du der wahre Held
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Die Gefahr ist Dein Leben jeden Tag
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Du bist der Stuntman (Stuntman)
Die Gefahr ist Dein Leben, Du brauchst das Risiko
9. Wir sind Riesen
Ein Haus hat Wände und ein Dach,
Und drinnen ist klein, viel zu klein,
Wir werden unterm Himmel wach,
Wir müssen draußen sein,
In kleine Häuser passen wir nicht rein!
Wir stehen auf und werden groß,
Wir scheinen klein zu sein, wenn wir uns entfernen,
Und in Riesenbetten ganz aus Moos
Schlafen wir ein, unter den Sternen,
Und wo wir gehen und stehen
Wir sind nicht zu übersehen
Wir sind Riesen, riesengroß
Und wer meint wir sind klein
Bildet sich was ein
Wir sind Riesen, wir zieh’n los
Und alle wissen, wir sind groß!
Wir können alles anders sehen,
Und entdecken immer wieder, was man als Riese kann,
Ganz egal wohin wir gehen,
Mit riesen Schritten kommen wir voran.
Und wo wir gehen und stehen
Wir sind nicht zu übersehen
Wir sind Riesen, riesengroß
Und wer meint wir sind klein
Bildet sich was ein
Wir sind Riesen, wir zieh’n los
Und alle wissen, wir sind groß!
Wir stehen auf, wir gehen los
Und wir ziehen weiter, wir werden groß
Wir sind Riesen, egal wohin wir gehen
Niemand hält uns auf und wir sind nicht zu übersehen
Wir sind Riesen
10. Das geht vorbei
Wenn Du mal traurig bist und nicht mehr weiter weißt
Und das Gefühl hast, dass hier irgendwie alles schief geht
Dann lass’ den Kopf nicht hängen und verlier’ nicht den Mut
Und ich kann Dir nur sagen
Das geht auch mal vorbei, das geht vorbei
Das geht wieder vorbei, das geht vorbei
Das geht auch mal vorbei, das geht vorbei
Das geht wieder vorbei
Wenn Du alleine bist und Dich echt einsam fühlst
Und Du langsam glaubst, dass sich das auch nicht ändern wird
Dann gib’ nicht gleich auf, es wird schon irgendwie gehen
Und ich kann dir nur sagen
Das geht auch mal vorbei, das geht vorbei
Das geht wieder vorbei, das geht vorbei
Das geht auch mal vorbei, das geht vorbei
Das geht wieder vorbei
Kopf hoch, versuch’s noch mal
Nur Mut, alles wird gut
Kopf hoch, versuch’s noch mal
Nur Mut, alles wird gut
11. Wilde Schilder
Wenn wir so durch die Städte geh`n,
Können wir da Schilder stehen sehen,
Man denkt, Sie stehen da ständig,
Dabei sind Sie lebendig!
Da steht das Stoppschild Gerhild,
Bei ihr wird mancher sehr wild,
Sie will zum Anhalten ermahn’n,
Denn andere dürfen vorher fahr’n.
Refrain:
Von August bis Mathilda, wilde Schilder
Stellen sich hin, wo Sie wollen,
Wo Sie gar nicht stehen sollen.
Von August bis Mathilda, wilde Schilder,
Richtig wichtig machen sie sich, sicherlich für Dich.
Willst Du über die Straße gehen,
bleib’ erst bei Ampel Anja stehen,
wenn Erdbeerrot verschwunden ist,
zeigt Apfelgrün, dass du dran bist.
Die Sackgasse Luise,
Das ist vielleicht ’ne Fiese,
Da gibst Du Gas und drehst voll auf,
Auf einmal hört die Straße auf.
Refrain
Wenn Bagger dir den Weg versperren,
und Arbeiter die Straße teeren,
ist Bausstellenschild Bianca schuld,
das kostet Zeit und viel Geduld.
Der Zebrastreifen Rainer,
na, der ist vielleicht einer,
der kann sich nicht entscheiden,
schwarz oder weiß zu bleiben.
Refrain
12. Schlauberger
Du weißt Bescheid
Du meinst Du weißt am meisten weit und breit
Du hast es raus
Egal, worum es geht: Du kennst Dich aus
Doch es wär’ schön, wärst Du auch mal still
Wenn ich mal gar nichts von Dir wissen will
Du bist so schlau
Was niemand wissen kann, weißt Du genau
Für Dich ist das richtig toll
Nur weiß ich nicht wie toll ich Dich so finden soll
Denn was ich sag, interessiert Dich nicht
Du bist einer, der nur von sich selber spricht
Die einen haben alles schon gesehen, aber für die andern ist es neu
Und ich will auf Entdeckungsreise gehen, ohne Schlauber-Vorsagerei
Hey Du, komm mal her, ich weiß alles schon, ich rede davon
Und das ist richtig wichtig, was ich sage das ist richtig
Denn ich kenn alles, kann alles, hab alles, weiß alles
Alles klar? Weißt’ Bescheid?
Aber eins weißt Du nicht
Denn niemand sagt’s Dir ins Gesicht
Die einen haben alles schon gesehen, aber für die andern ist es neu
Und ich will auf Entdeckungsreise gehen, ohne Schlauber-Vorsagerei
Irgendwann gehen die Lichter an, irgendwann
Bei jedem irgendwann
Songtexte
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